Kommunistische Partei Luxemburgs
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Politiker, die Probleme verursachen, lösen sie nicht!
Sechs am Quadratmeter kann nicht die Lösung sein: /
Dienstag, 28. März 2017

Vergangenen Samstag zeigte die Sektion Zentrum der KPL zum ersten Mal in diesem Jahr Flagge unten in der Avenue de la Gare im hauptstädtischen Bahnhofsviertel, was wir in den Jahren davor ohne Wahl übrigens auch taten. Es war ein Nachmittag voller Sonne und Wind mit vielen Kontakten und Gesprächen. Noch nie gab es so viele »Merci« für die Flugblätter. Ein Paar, das aus dem Donbass stammt, dankte uns für unsere Berichterstattung in dieser Zeitung.

Aus aktuellem Anlaß hatten wir das Transparent wieder mit, das die Abschaffung des Spitzeldienstes verlangt. Es ist dies ein sehr alte Forderung der KPL, die umso aktueller ist, seit dem letzten klar geworden sein müßte, daß ein Dienst, der im Geheimen tätig ist, sich nie an Gesetze halten wird.

Allerdings gibt es Probleme, die noch viel härter zuschlagen, und so begann denn auch der Text unseres Flugblatts mit dem Satz: »Die Stadt Luxemburg ist eine Stadt vieler Probleme geworden: die bereits zu hohen Wohnungspreise steigen im Monatsrhythmus weiter mit erschreckender Regelmäßigkeit und bei der Verkehrslawine ist dasselbe Wachstum festzustellen.«

Darunter leidet das Salariat, doch es gibt auch Profiteure auf Kapitalseite. Und in derem Interesse sind die Politiker aller Sektionen der bürgerlichen Einheitspartei tätig – und das nicht nur in der Hauptstadt. Im Interesse der Profiteure lassen sie Situationen, die stark auf die Lebensqualität der Lohnabhängigen schlagen, sich verschlimmern. Das obwohl sie vor jeder Wahl versprechen, das Problem zu lösen. Auch wenn sie das dieses Jahr wieder tun, sie werden ihr Versprechen wie 2011 zu den damaligen Gemeinderatswahlen und 2013 zu den nationalen Parlamentswahlen wieder brechen. Das umso leichter, je weniger Kommunisten gewählt werden, die ihnen Paroli bieten können.

Die Verstärkung durch Jungkommunisten der JCL wirkte sich an diesem Nachmittag äußerst positiv aus. Der Anteil von jungen Leuten, die sich für Flugblätter und Gespräche interessierten, war noch nie so hoch gewesen. Auch die Texte unserer handgeschriebenen Plakate wurden eifrig gelesen.

Wir werden natürlich im Verlauf des Jahres noch öfter im öffentlichen Raum aufklären, aber auch bei Diskussionsabenden. Der erste findet am Montag, den 3. April um 19.30 Uhr in der »salle VIP« der Brasserie Ekiba im hauptstädtischen Bahnhofsviertel (12-14, rue de Strasbourg) zum Thema »Welche Lösung für die heutigen und künftigen Mobilitätsprobleme « statt.

An dem Abend werden wir gemeinsam die Ursachen und möglichen Auswege analysieren sowie die Rolle, die kommunistische Gewählte dabei spielen könnten. Bringt dazu Freunde und Bekannte mit – Eintritt frei.

jmj