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»Remise des cartes« der KPL

Im Zeichen der Chamberwahlen und des Marx-Jahres

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29/01/2018

Am Wochenende fand im Kulturzentrum André Zirves in Rümelingen die »Remise des cartes« der KPL statt. Bei Gelegenheit dieser Veranstaltung zu Beginn des Jahres werden traditionell die Mitgliedskarten in einem festlichen Rahmen ausgehändigt, bevor die nicht anwesenden Mitglieder von den Sektionen einklassiert werden oder ihre Jahresbeiträge nach Zustellung der Mitgliedskarte überweisen können. Die KPL führt diese Veranstaltung seit den 1960er Jahren durch.
Nach der Begrüßung durch den kommunistischen Rümelinger Schöffen Edes Peiffer, befasste sich KPL-Präsident Ali Ruckert mit den Herausforderungen, vor die sich die KPL in diesem Jahr gestellt sieht, darunter vornehmlich die Vorbereitung der Chamberwahlen vom 14. Oktober 2018. Er appellierte an die kollektive Einsatzbereitschaft der Sektionen und an die persönliche Verantwortung jedes einzelnen Parteimitglieds, dazu beizutragen, das Programm der KPL zu verbreiten und möglichst viele Menschen davon zu überzeugen, die Kommunisten zu stärken und sie in die Abgeordnetenkammer zu wählen, um dort die Interessen der Lohnabhängigen und Rentner zu vertreten und zu verteidigen.

Insbesondere befasste der KPL-Präsident sich mit den Finanzen, die gebraucht werden, um eine Wahlkampagne durchführen zu können.

Von denen, die während der vergangenen Jahre regelmäßig in allen Bezirken kandidierten, ist die KPL die einzige Partei, die keine staatliche Parteienfinanzierung bekommt, so dass sie die Gelder für den Wahlkampf selbst aufbringen muß, zum Beispiel über die Mitgliedsbeträge, Sammellisten und Spenden. Das hat zur Folge, dass die Partei nicht gleichberechtigt am Wahlkampf und an der Verbreitung ihrer Ideen teilnehmen kann, da sie nicht über hunderttausende von Euro verfügt, welche die anderen Parteien zu Wahlkampfzwecken ausgeben werden.

Im zweiten Teil seiner Ansprache befasste sich der KPL-Präsident mit dem 200. Geburtstagsjahr von Karl Marx und der Aktualität des historischen und dialektischen Materialismus. Er rief die Parteimitglieder auf, sich trotz des bevorstehenden, harten Wahlkampfes verstärkt mit den marxistischen Klassikern vertraut zu machen und von dem Angebot an Bildungskursen der Partei Gebrauch zu machen.

Anschließend an ein gemeinsames Abendessen wurden die Mitgliedskarten überreicht.