Artikel

Laßt Euch nicht mehr hinters Licht führen durch die Politikerkaste:

Sie vertreten nur die Interessen des Kapitals!

Schriftgröße fontsizedown
fontsizeup

Schicken Sie diesen Artikel per E-Mail E-mail

Drucken Drucken

Vergrößern

06/05/2014

An den beiden letzten Samstagnachmittagen informierte die Sektion Zentrum der KPL erneut am Anfang der Rue de la Poste gegenüber dem zum Tod geweihten zentralen Busbahnhof in der Oberstadt: ab Oktober ist da Schluß mit Lustig und die Buspassagiere dürfen von einer der fünf Straßenecken, an denen dann nur noch 60 statt heute 150 Busse pro Stunde halten, zur nächsten rennen durch den Verkehr, um ihren Anschluß nicht zu verpassen.

Das geschieht nicht im Interesse der Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs, sondern im Interesse eines Bauträgers, der seinen Reibach mit einem Luxus-Kommerzzentrum macht, das den Platz der Busse besetzt. Dies ist nur ein kleines hauptstädtisches Beispiel, aber das Spiel zieht sich durch in der nationalen und europäischen Politik: bedient werden vorrangig die Interessen des Kapitals, nicht jene der 95% der Bevölkerung, die um Lohn arbeiten müssen.

Das gilt im höchsten Grad für die militärische Aufrüstung der EU und die kriegerische Durchsetzung von Interessen zur Rohstoffbesorgung, zum Erzwingen von Marktzugängen auf Kosten lokaler Erzeuger, zum Einkreisen von Rußland und China. So geht es am 25. Mai in höchstem Maße um Fragen von Krieg und Frieden: je weniger Gegengewicht es in den Urnen zu den getrennt marschierenden Sektionen der bürgerlichen prokapitalistischen Einheitspartei gibt, desto größer werden die Risiken von Krieg und weiterer Austerität.

Es gilt also die Nebelwände zu durchblicken, die mit viel Palaver auf Nebenschauplätzen zur Ablenkung des Wahlvolks errichtet werden. Und so wird die KPL Sektion Zentrum auch am 10. und 24. Mai wieder von 14 bis 18 Uhr ihre Kundgebung zur Information der Bevölkerung in der Rue de la Poste vor dem gelben Container abhalten, auch wenn das wenig demokratisch gesinnte Gemeindebeamte noch so sehr stört. Am 17. Mai aber werden wir in der Grevenmacher Fußgängerzone beim Brunnen mit den Traubenträgern am Zusammentreffen von Rue Victor Prost, Rue de Thionville, Rue de Trèves und Grand-Rue aufklären, wobei CSV-Bürgermeister Léon Gloden großen Wert darauf legt, daß wir schon um 17.30 und nicht erst um 18.30 Uhr aufhören nach dem Motto: wenn es sich schon nicht verhindern läßt, dann wird die Portion Redefreiheit wenigstens zeitlich verkürzt.

jmj